Gästebuch DSR Seeleute e.V. (MGB 0.7)
2760 Einträge auf 276 Seiten
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2760 » George aus Alveringem
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2759 » Michael Kluge
Ihre letzte Reise haben angetreten:

- am 05.05.2026 Kapitän Herbert Fagin ( u.a. MS " Elster ", MS " Deneb " ) im Alter von 88 Jahren;

- am 24.04.2026 Peter Gruschwitz ( u.a. 1. Elektriker auf MT " Schwedt " (2) ) im Alter von 84 Jahren;

- am 29.05.2026 Detlef Brendemühl ( u.a. II. Offz. auf MS " Altenburg ", MS " Ronneburg " und I. Offz. auf MS " Mecklenburg " ) im Alter von 73 Jahren

RIP

2758 » Tyrone aus Dresden
Your advice is rather significant.

2757 » Friedrich Seibicke
Moinsen,
hat jemand zum Treffen „NIPPON recht voraus“ verpasst? Kein Problem, auch nach dem Ende des Vereins ist es im Buchhandel, bei Amazon, medimops etc.pp. oder nach vier/fünf Jahren beim ZVAB (Zentralen Versand antiquarischer Bücher) zu erhalten. Weniger Gesabbel, mehr Kritisches zu Vergangenheit und Gegenwart vom 17 Jahre langen und nun ehemaligen Verantwortlichen Redakteur der BORDGESCHICHTEN des DSR-Seeleute e.V. und den Co-Autoren Detlef Stolz (FO) und Walter Jangel (FO). Hat Spaß gemacht über diese Jahre mit den BG die große DSR-Seeleutefamilie beieinander zu halten. Gehabt Euch wohl und allzeit die bewusste Handbreit Wasser unterm Kiel!
Ahoi, Servus und Bye Bye!
www.babbeljahn.de

2756 » Berndt Gückel
Ahoi lieber Friedrich,
zum einen war es ja gut so, dass auf dem Treffen so wenig Zeit blieb, von jedem den man mag Abschied zu nehmen, face to face.
Weil man schnell zum nächsten eilen musste. Das schmerzt dann nicht gar zu sehr. Wer weint schon gern vor 700 Leuten ...
Zum anderen aber bekommt es schnell den Anstrich der Oberflächlichkeit.
Deshalb will ich Dir hiermit nun noch mal ganz sehr danken ... für Deinen Beistand beim Buchschreiben, vor allem aber für Deinen Einsatz bei den Bordgeschichten. Willige hätte es sicher ein paar mehr gegeben, man muss es aber auch können.
Wie sehr die BG bleiben werden, zeigt (nicht nur aber eben auch) das Beispiel von Siegi Greif, I.NO Mittelmeer/Afrika, Seemann mit Leib & Seele, verheiratet mit ner Stewardess und also ein dreiviertel Leben lang Seefahrer und ne ganze Familie voll DSR.
Siegi war BG-Fan, hatte alle Bände und starb vier Wochen vor unserem letzten Treffen.
Seine Töchter, die ihren Vati verehren, beauftragten mich, Band XXV und den Statistikband zu erwerben (was ich tat). 
Die werde ich denen zur Trauerfeier mitnehmen.
Für uns Seefahrer haben die BG vor allem moralischen, ideellen, sozialen (und ä bissl auch prahlerischen) Wert
Aber Deiner Leistung ist es zu verdanken, dass die auch bibliografisch und historisch von Bedeutung sind.
Und dies also die Garantie dafür ist, dass die Inhalte ... unser Leben ... unsere Liebe zur See begreifbar und nachvollziehbar bleiben.
Noch über viele Generationen hinweg.
Lieber Friedrich, ich wünsche Dir viel Gesundheit & Kraft.
Und, der Herr möge sich noch jede Menge Zeit lassen, bis er Dich zur ewigen "Funkwache liegend" ruft.
Ahoi, Berndt


2755 » Sandra Jafra aus Wismar
Liebe Seeleute-Familie,

noch immer fällt es mir schwer, die richtigen Worte für dieses Wochenende zu finden.
Sicher liegt es daran, dass es nie nur ein Treffen war. Es war ein Stück Heimat. Ein Ort, an den man zurückkehren konnte. Ein Ort, an dem Geschichten weiterlebten, Erinnerungen geteilt wurden und man Menschen traf, die verstanden, was es bedeutet, zur See gefahren zu sein.

Was für ein Geschenk diese Gemeinschaft über all die Jahre doch war. Die Gespräche, das Lachen, die Wiedersehen, die langen Abende, die Geschichten von Bord, die Freundschaften, die geblieben sind – all das hat dieses Wochenende noch einmal lebendig werden lassen.

Sie waren weit mehr als nur Feiern – sie waren ein Stück Heimat, ein emotionaler Hafen und die Gewissheit, dass diese ganz besondere Lebenszeit und der enorme Zusammenhalt unter den DSR-Seeleuten unvergessen bleiben.

Umso mehr möchte ich heute DANKE sagen.


Danke an alle Vorstandsmitglieder, Helferinnen und Helfer, die über viele Jahre mit unermüdlichem Einsatz, Herzblut und unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit diese Treffen möglich gemacht haben. Für uns war es ein Wochenende voller Freude, Freundschaft und Erinnerungen. Für euch steckte dahinter Organisation, Verantwortung und jede Menge Arbeit, die oft im Hintergrund blieb und leider nicht immer wertgeschätzt wurde.

IHR habt diesen Verein aufgebaut, geprägt und über Jahrzehnte getragen. Was IHR entstehen lassen habt, war weit mehr als ein Verein. Es war ein Zuhause auf Zeit für viele ehemalige Seeleute und ihre Familien.


Diese Treffen waren für mich nie einfach nur ein Termin im Kalender. Sie waren ein Jahres-Highlight. Ein Wiedersehen mit Menschen, die ein Stück meiner Geschichte kennen und mit denen mich etwas verbindet, das auch nach Jahrzehnten nicht verloren gegangen ist. Nicht immer konnte ich dabei sein, da ich mitunter noch immer auf Schiffen unterwegs war oder mich als Reiseleiterin in der Welt umhertreibe. Und doch habe ich immer wieder versucht, dabei zu sein. Ablösungen wurden organisiert 🇪🇸, Flüge gebucht, Mietwagen reserviert, Pläne umgestellt. Kein Weg war zu weit für dieses eine Wochenende im Jahr.

Der letzte Tanz…

…den habe ich getanzt… alleine, nicht einsam…

Die Musik war fast verstummt, die meisten waren schon auf dem Weg nach Hause, und doch lief noch ein letztes Lied ( Danke Geburtstagskind für diesen Moment). Und so ging ich noch einmal auf diese Tanzfläche…
Und während die Musik läuft, sind plötzlich all die Jahre gleichzeitig da.
Die Zeit, als kleines Mädchen auf Papa‘s großem Schiff; die Seefahrtsjahre. Die Geschichten von Bord. Die Treffen, die Erinnerungen an die Seeleute, die schon nicht mehr bei uns sind und die vielen, vielen Erinnerungen, die uns bis heute verbinden und für immer.
Und als die Musik verstummt, endet nicht die Geschichte. Aber ein Kapitel geht zu Ende.

Und als Eisbär sagte: „Jetzt ist die Seefahrt wirklich zu Ende“, meinte er wohl nicht die Schiffe. Die sind längst Geschichte.

Natürlich geht mit der Auflösung des Vereins etwas zu Ende. Aber das, was uns wirklich verbindet, kann man nicht auflösen.

Es lebt weiter in den Erinnerungen, in den Freundschaften, in den Geschichten von damals und in dem Gefühl, nach Jahren zusammenzukommen und sofort wieder anzuknüpfen, als wäre keine Zeit vergangen.

Der Verein geht - Die Seemannsfamilie bleibt.

Und mit etwas Abstand werden die Fotos dieses letzten großen Treffens vielleicht nicht nur Wehmut auslösen, sondern vor allem einen Gedanken:

Was für ein Glück, dass wir Teil davon sein durften.
Daaanke, Daaaanke, DANKE ❤️⚓️ an Euch, die ihr das erschaffen habt 🙏 Und auch für die tollen Karten zu Weihnachten und zum Geburtstag 🙏🥰

Unser letztes großes Treffen war GROSSARTIG und EMOTIONAL zugleich.

Ahoi, Sandra
(wahrscheinlich habe ich mich in einigen Passagen wiederholt und wiederholt...bin immer noch ewas emotional durch den Wind)

2754 » Darnell aus Arnhem
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2753 » Klaus-D. Wersin aus Poeler 12a 18109 Rostock
Liebe DSR Seeleute!
Im Auftrag von SAOCO möchte ich Euch die herzlichsten Grüße übermitteln und ein sehr großes Dankeschön für die jahrelange tolle Zusammenarbeit, die schönen gemeinsamen Stunden beim Treffen letzte Woche und besonders für die bemerkenswerte und sehr hilfreiche Spendenaktion! Die Unterstützung wird bei den gegenwärtigen Bedingungen auf Cuba dringend gebraucht - Die Freunde sind Euch sehr dankbar.
Ein extra Dankeschön an Lothar und seine Mitstreiter. Und sicher gibt es ein Wiedersehen auf das sich alle freuen können, denn SAOCO ist diesen Sommer bis Ende August in Deutschland und hoffentlich auch in den Folgejahren - so wie schon seit 2001 im Projekt Ambiente Cubano über das Hotel Neptun in Warnemünde. Gern Näheres über: www.saoco-trio.com oder Instagram: @triosaoco
Herzliche Grüße von der Ostseeküste aus Rostock von SAOCO und Klaus-D. Wersin
PS: Fotos sende ich Lothar - vielleicht kann er ein paar posten!

2752 » Henning Lange aus Quedlinburger
Hallo Freunde und Vorstand, es war ein mehr als würdiger aber leider auch trauriger Abschied. Respekt und Hochachtung an das gesamte Team um den Vorstand und die "Macher" in Reinsberg für die Organisation und Durchführung des 59. Treffens. Die Begeisterung und die zahlreichen Teilnehmer haben gezeigt, dass IHR eine tolle Arbeit geleistet habt. Vor diesem Hintergrund ist es wirklich bedauerlich und vielleicht auch ein bisschen enttäuschend für euch als Vorstand, wenn manche Dinge nicht so gelaufen sind, wie man sich erhofft hat. Nichtsdestotrotz- Hut ab vor der von euch über viele Jahre geleisteten Vereinsarbeit. Von mir hier an der Stelle noch ein Tipp an ALLE ehemaligen Kolleginnen und Kollegen der DSR. Der Partner Partnerverein der Rheinsberg in Rostock - SEELEUTE ROSTOCK e.V. - www.seeleute-rostock.de - wird weiterhin unserer Erbe (auch im Interesse der Reinsberger) hochhalten. Schaut einfach mal auf deren toller und sehr spannenden Webseite vorbei. Grüße aus der Welterbestadt-Quedlinburg - Henning.

2751 » Berndt Gückel
Ich muss das noch loswerden: Mit der Wende und dem Abbau der Flotte, war mein Traum vom Kapitän zuende, das Patent „A6 – Kapitän in der Großen Fahrt“ von „in der Hand“ ab „an die Wand“.
Jahrelang konnte und wollte ich nichts mehr von der Seefahrt wissen. Bis ich auf den Verein der Seeleute e.V. aufmerksam und Mitglied wurde.
Ich hatte wieder Lust darauf, stolz zu sein auf das, was wir gemeinsam da draußen in der Großen Weiten Welt „angestellt“ hatten. Und auch darauf, mich gemeinsam mit Euch, den Zur-See-Gefahrenen, ehemals Mitreisenden oder An-Land-Wartenden und den in Liebestollen-Rückkehrnächten-Entstandenen zu erinnern und zu erfreuen.
Nunja, ein wenig Traurigkeit, gestern zum letzten Treffen, konnte man schon fühlen. Und da tröstet es kaum, dass es den „Verein der Gladiatoren“ und den der „Neandertaler Dorfältesten“ ja auch nicht mehr gibt …
The time goes by! … auch wir gehen mit.
Doch nicht ganz, denn unsere Geschichten bleiben, für immer und ewig in den „Bordgeschichten“. Liebe Old Sailors und Sailorinnen, es war eine schöne Zeit zusammen mit Euch. Den Rest kriegmornu nun auch noch hin.
Ahoi, Berndt
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